Aviary … der Photoshop Killer?

Juni 22nd, 2009  |  Published in Allgemein, Newest

CLOUD COMPUTING

und nochmal

Cloud Computing

Warum schreibe ich das so groß und zwei mal. Weil es eine Trendwende in der Benutzung unserer Heim PC sein wird. Sag ich? Nein, so lautet der internationale Trend.

Zumindest wenn man den meisten IT Leuten vertrauen schenken darf. In der Praxis hapert es zwar noch ein wenig mit der Annahme bzw. der Bereitschaft beim Anwender für diese Technik, aber man kann schon davon ausgehen das der Computer der Zukunft wieder an einem zentralen Ort steht und man von Ferne, wie bei einem Terminal, darauf zu greift.

Die Daten liegen dann aber auch an einem zentralen Ort und da sträubt sich der normale Anwender noch stark davor.

Aber wie komme ich überhaupt auf dieses Thema, bei dem man aufpassen muss, nicht abzudriften.

Cloud Computing fängt schon im Kleinen an und bietet für jeden Anwender einen großen Vorteil. Software muss nicht mehr installiert werden, sondern liegt auf irgendeinen Server und man steuert das Programm in seinem Internet Browser, wie dem Internet Explorer oder dem Firefox.

Und nun kommt eine so wunderbare und freie Bildbearbeitungssoftware wie Aviary um die Ecke.

Aviary

Aviary

Läuft komplett im Browser und ist ein mächtiges Tool für Bildbearbeitung aber auch für Einsteiger geeignet.

Zur Zeit gibt es 5 Programme. In näher Zukunft sollen es aber 14 verschiedene Unterprogramme und somit die komplette Adobe Produktpalette abdecken werden.

Zur Zeit gibt es …

Falcon, ein Programm mit dem sich Bilder beschriften und mit allerlei Markierungen und Texten versehen lassen. Bestens geeignet, um den Betrachter auf bestimmte Details hinzuweisen oder Erklärungen in das Bild zu integrieren. Noch ist dieser Falke zwar an Funktionen arm, arbeiten lässt sich damit aber trotzdem prima. Vor allem aber arbeitet Falcon mit Talon zusammen.

Talon integriert die Aviary-Tools in den Firefox-Browser. Nach der Installation der kleinen Erweiterung für den Mozilla-Browser erscheint neben dessen Adressleiste ein neues Symbol, mit dem man Screenshots von Web-Seiten machen und an Falcon weiterreichen kann. Außerdem klinkt sich Talon in die Menüleiste von Firefox ein. So kann man ohne die Aviary-Web-Seite aufzurufen die verschiedenen Bildbearbeitungsprogramme im Browser starten.

Phoenix, das eigentliche Bildbearbeitungsprogramm und Highlight des Angebots. Mit Phoenix kann man Pixelbilder fast wie in Photoshop manipulieren. Wie das Profi-Programm nutzt Phoenix sogenannte Layers, um mehrere Bilder und Bearbeitungsebenen unabhängig voneinander bearbeiten zu können. Phoenix versteht sich gut darauf, Bildbereiche zu maskieren oder Pfade zu erstellen. Immerhin 13 Effektfilter sind enthalten, die recht gute Ergebnisse liefern, mit Photoshops Fähigkeiten aber bei weitem nicht mithalten können.

Raven ist ein Vektorgrafik-Editor. Bilder werden hiermit nicht gemalt, sondern gezeichnet. Der Vorteil dieser Technik: Vektorgrafiken können beliebig in der Größe verändert werden, ohne dass sie pixelig werden.

Peacock wird von Aviary als “Visueller Editor” bezeichnet. Ein ernsthaftes Werkzeug ist das kaum, dafür umso mehr ein kreative Spielwiese. Ähnlich wie bei manchen Software-Klanggeneratoren kann man hier verschiedene Module zusammenstecken, quasi miteinander verkabeln. Bildelemente, Effekte und Mustergeneratoren kann man so zu ausgesprochen komplexen Bearbeitungsabläufen zusammenstellen, die durchaus nicht immer sinnvolle, meistens aber zumindest interessante Ergebnisse erzeugen.

Toucan ist sicher das unauffälligste Tool in der Reihe, kann dennoch nützliche Dienste leisten. Toucan hilft dabei, persönliche Farbpaletten zusammenzustellen. Seine Stärke liegt darin, Farben zu kombinieren, die eine natürlich Beziehung zueinander haben. So kann man, auch wenn man mit Farbtheorie nichts am Hut hat, eigene Bilder, Logos und Schriftzüge so gestalten, dass zumindest deren Farbzusammenstellung harmonisch wirkt.” … spiegel-online.de

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Wo findet man schon mal einen brauchbaren freien Vektorgrafik-Editor ?

Natürlich lassen sich alle erstellten Bilder ganz normal auf dem heimischen Rechner speichern. Sonst wäre das ganze auch wenig sinnvoll. Man kann das Bild allerdings auch auf dem Aviary dazugehörigen freien Webspace hochladen, dann können aber alle anderen Besucher/Benutzer das Bild sehen und auch frei nützen.

Die heimische Speicher ist auch in der Formatwahl begrenzt. So können normale Bilder in JPG, Gif, Tiff und PNG gespeichert werden und Vektor Grafiken in Bitmap oder als SVG-Datei. Weiterhin gehen alle Layer bzw. Ebenen verloren und somit ist eine weitere heimische Bearbeitung erschwert.

Aber he, es ist komplett kostenlos. Und wenn man die paar Hindernisse auch noch loswerden will, dann zahlt man 24,99 Dollar pro Jahr für eine “Pro”-Mitgliedschaft bei Aviary.

Da dies zur Zeit aber leider recht wenige tun, muss man mal generell abwarten wie sich das Projekt entwickelt aber an dem Funktionsumfang gibt es nichts zu meckern.

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